Finger- und Handfrakturen sind häufig und treten bei verschiedenen Traumata auf. Eine schlecht behandelte Fraktur kann zu erheblichen funktionellen Folgeschäden führen.
⚠️ Ziel: Optimale funktionelle Erholung unter Vermeidung von Steifheit und Schmerzen
Es handelt sich um einen Kontinuitätsbruch eines Fingerknochens (Phalange) oder eines Handflächenknochens (Metakarpalknochen). Diese Frakturen sind häufig und treten bei verschiedenen Traumata auf.
Die Handfunktion resultiert aus der Kombination von Knochenstruktur, Bandstabilität und Muskelkraft. Eine schlecht behandelte Fraktur kann zu erheblichen funktionellen Folgeschäden führen (Steifheit, Schmerzen, Rotationsstörung).
Die Hauptzeichen sind Schmerzen, Schwellung, manchmal eine sichtbare Deformität des Fingers. Ein wichtiges zu suchendes Zeichen ist die Rotationsstörung: Wenn der Patient die Faust schließt, sollten die Finger normalerweise zum Daumenballen konvergieren.
Die Diagnose wird durch Röntgenaufnahmen bestätigt.
Mehrere Parameter fließen in die Behandlungsentscheidung ein, wie Frakturtyp, Verschiebung, Stabilität, betroffener Finger, berufliche Tätigkeit und Alter des Patienten.
Möglich bei bestimmten Frakturtypen wenn:
Notwendig bei:
Das chirurgische Prinzip besteht darin, die Fraktur zu reponieren und durch Drähte, Schrauben oder Platten zu fixieren, um eine frühe Mobilisierung zu ermöglichen.
Unabhängig von der Behandlung ist eine regelmäßige Nachsorge notwendig, um eine eventuelle sekundäre Verschiebung, Infektion oder Kompartmentsyndrom zu erkennen.
Die Rehabilitation ist entscheidend zur Vermeidung von Steifheit, der Hauptfolge von Fingerfrakturen. Die frühe Mobilisierung, sobald die Frakturstabilität es erlaubt, ist das beste Mittel zur Prävention.
Nein, natürlich nicht. Komplikationen können auftreten:
Hauptfolge. Ihre Prävention beruht auf früher Mobilisierung und angepasster Rehabilitation.
Der Finger nimmt nicht mehr an den Handbewegungen teil. Erfordert intensive Rehabilitation.
Konsolidierung in schlechter Position, kann zu Rotationsstörung oder funktioneller Beeinträchtigung führen.
Fehlende Knochenkonsolidierung.
Das Risiko ist die Konsolidierung in schlechter Position (Fehlstellung) mit Fingerrotationsstörung, Gelenksteifheit, chronischen Schmerzen und funktioneller Beeinträchtigung, die eine sekundäre Korrekturoperationen erfordern kann.
Eine schnelle und angepasste Versorgung ist entscheidend, um funktionelle Folgeschäden zu vermeiden.
Notfall: 112 | Institut: +352 2468 4141
Telefonbereitschaft: 8:30-10:30 und 13:30-15:30